AUSSTELLUNG 4|2019

dakapo Logo - Strategie, Branding, Design, Kommunikation

Eröffnung:

Freitag 27. September 18 -21 Uhr

 

Öffnungszeiten

Montag - Donnerstag 11-17 Uhr

Sonntag 12-16 Uhr

 

© Hilli Hassemer, Details

Hilli Hassemer

"Höhere Wesen befehlen: Federn lesen!"

 

Blickt man auf die Arbeiten der letzten Jahre, so widmet sich Hilli Hassemer mehr und mehr der Linie in ihren Malereien. Sie entstehen gar auf unterschiedlichste Weisen, sind in Farbbahnen geflossen, zart mit der Hand aufgetragen, oder im Rakelverfahren hergestellt. Linien kreuzen und durchdringen sich zu anarchischen, amorphen, netzartigen Gebilden, - oder sie schießen gerade wie Webfäden von allen vier Seiten über die Leinwand und bilden stofflich dichte Oberflächen.

 

Webfehler, Gewebeschwächen, Verlaufungen, Verflossenes, stehen für das Verletzliche und Vergängliche. Die trügerische Ordnung erfährt in Hassemers Arbeiten Störungen, die jedoch gerade die Schönheit des Gesamtbildes ausmachen. „Faden verloren“ oder „Verfranst““ sind Bildtitel, die diese Unperfektion feiern.

 

Hassemers Bilder haben immer etwas mit ihrem Verhältnis zur Welt zu tun.

 

Sie richtet ihren Blick auf das Verschwinden und Werden und findet in geteerten Flickwerken von Strassen,  gestopften Socken, alten brüchigen Geweben die Metaphern für die inneren und äußeren Erfahrungswelten des Menschen.

 

Die Beziehung von Wort und Bildsprache werden lustvoll erprobt, die Titel sind den Bildern zur Seite gestellt, korrespondieren oder persiflieren das Dargestellte. Sigmar Polkes „Höhere Wesen“ halten hinter den Kulissen sowieso die Fäden...

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sowieso die Fäden...

AUSSTELLUNG 4|2019

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© Hilli Hassemer, Details

Hilli Hassemer

"Höhere Wesen befehlen: Federn lesen!"

 

Blickt man auf die Arbeiten der letzten Jahre, so widmet sich Hilli Hassemer mehr und mehr der Linie in ihren Malereien. Sie entstehen gar auf unterschiedlichste Weisen, sind in Farbbahnen geflossen, zart mit der Hand aufgetragen, oder im Rakelverfahren hergestellt. Linien kreuzen und durchdringen sich zu anarchischen, amorphen, netzartigen Gebilden, - oder sie schießen gerade wie Webfäden von allen vier Seiten über die Leinwand und bilden stofflich dichte Oberflächen.

 

Webfehler, Gewebeschwächen, Verlaufungen, Verflossenes, stehen für das Verletzliche und Vergängliche. Die trügerische Ordnung erfährt in Hassemers Arbeiten Störungen, die jedoch gerade die Schönheit des Gesamtbildes ausmachen. „Faden verloren“ oder „Verfranst““ sind Bildtitel, die diese Unperfektion feiern.

 

Hassemers Bilder haben immer etwas mit ihrem Verhältnis zur Welt zu tun.

 

Sie richtet ihren Blick auf das Verschwinden und Werden und findet in geteerten Flickwerken von Strassen,  gestopften Socken, alten brüchigen Geweben die Metaphern für die inneren und äußeren Erfahrungswelten des Menschen.

 

Die Beziehung von Wort und Bildsprache werden lustvoll erprobt, die Titel sind den Bildern zur Seite gestellt, korrespondieren oder persiflieren das Dargestellte. Sigmar Polkes „Höhere Wesen“ halten hinter den Kulissen sowieso die Fäden...

 

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