© Gůdny, 1993 -2017, Details

Gůdny

Reinland

 

Die Idee der Reinheit und die buddhistische Vision des „Reinen Landes“ verbindet Güdny´s Bergbilder aus dem Werkblock „magic mountains“ mit den Objekttafeln aus der Serie „Reinzeichen“ und begründet den Ausstellungstitel Reinland.

 

Reinheit und Reinigungsrituale, Chaos, Verdichtung und Ordnung, Verschwommenheit, Transparenz und Klarheit, Fließen und Trocknen  beschreiben Inhalt und Prozess beider Werkblöcke (Gisela Elbracht-Iglhaut, Kunstmuseum Solingen 2017 zur Ausstellung Fast Forward).

 

Die eigentlich chaotisch herum-wirbelnden Flusen der „Reinzeichen“, die Güdny in eine ästhetische Ordnung verdichtet, korrespondieren mit den unübersichtlichen Bild-schnipseln im Vordergrund der „magic mountains“. Sie muss der Betrachter durchqueren, bevor er die Klarheit der magischen schneebe-deckten Berggipfel, das Reine Land, erreicht.

 

Auch die ausgewaschen bleiche Farbigkeit der „Reinzeichen“  korrespondiert mit diesem Weiß der Gipfel und der halbtransparenten Verschleierung der Realitäts-fragmente in den Landschaftsbildern.

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